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10 Dinge, die man in Siena gesehen und gemacht haben sollte

10 Dinge, die man in Siena gesehen und gemacht haben sollte
  • ​Der Dom von Siena

Der Duomo Santa Maria Assunta thront majestätisch auf dem höchsten Punkt des Stadthügels von Siena. Die prächtige Kirche ist eines der bedeutendsten gotischen Bauwerke Italiens. Begonnen wurde mit dem Bau bereits Anfang des 13. Jh. vollendet wurde der Dom aber erst im 14. Jh. Ursprünglich war geplant, den Dom zur Kirche des ganzen Landes auszubauen, was aber aus finanziellen Gründen bald aufgegeben wurde. Heute zeugen nur noch die Fragmente der Fassade des "Duomo Nuovo" von diesem ehrzeigen Vorhaben. Die Westfassade des zu Ehren der Himmelfahrt Mariä errichteten Doms ist ganz besonders prächtig gestaltet. Sie geht auf Giovanni Pisano zurück, der durch die spezielle Anordnung von grünen und weißen Steinen ein optisches Meisterwerk geschaffen hat. Ausserdem ist die Fassade von zahlreichen Skulpturen und Figuren prächtig verziert. Im Dominnern sticht vor allem die achteckige Kanzel hervor. Sie wurde ebenfalls, Mitte des 13. Jh., von Niccolo Pisano geschaffen. Doch nicht nur die prächtige Kanzel und der herrliche Altar sind von großer künstlerischer Bedeutung. Wenn man den Blick auf den Fußboden senkt, erschließt sich dem Betrachter ein Kunstwerk von ganz besonderer Art. Vom 14. bis zum 16. Jh. wurden rachtvolle Mosaike gefertigt, die in insgesamt 56 Themenfeldern, Szenen des Alten Testaments sowie der Stadtgeschichte detailgetreu dargestellen.


  • Das Baptisterium San Giovanni:

Im Zuge der Verlängerung der Dombasis wurde 1316 die Taufkirche San Giovanni Battista erbaut. Sie besteht aus einer Reihe mächtiger Arkaden und ist in der Form einer Krypta gebaut. Der Entwurf hierzu stammt von Camaino di Crescentino. Der Innenraum von San Giovanni steht auf einem rechteckigem Grundriss, der von zwei Pfeilern in drei Schiffe geteilt wird. Besonders bedeutend ist hier das Mitteljoch, Veccietta genannt, das mit Malereien, welche die Apostel und Glaubensartikel darstellen verziert ist. Das unbestrittene Meisterwerk des Baptisteriums ist jedoch das Taufbecken in der Mitte des Raumes, das als „die älteste Anthologie der italienischen Bildhauerei der Frührenaissance" bezeichnet wird. Hier wirkten unter anderem, drei der bekanntesten Bildhauer jener Zeit: Donatello, Lorenzo Ghiberti und Jacopo della Quercia. Das Taufbecken steht auf einem zweistufigen, sechseckigen Marmorsockel. Das sechseckige Becken besteht ebenfalls aus Marmor und ist mit sechs vergoldeten Bronzereliefs, die durch Statuetten mit Darstellungen von Tugenden getrennt sind, geschmückt. Die sechs vergoldeten Bronzereliefs erzählen in chronologischer Reihenfolge das Leben von Johannes dem Täufer. Kunstgeschichtlich kann man an dem Taufbecken, welches auch heute noch genutzt wird, den Übergang von Gotik zur Frührenaissance erkennen.


  • Der Palazzo Pubblico:

Mit dem Bau des Palazzo Pubblico wurde bereits im Jahre 1297 begonnen. Seine Vollendung erfuhr das Gebäude zu Beginn des 14. Jh. und ca. 20 Jahre später wurde dann auch der, mehr als 100 Meter hohe Turm, Torre del Mangia errichtet. Der Palazzo Pubblico diente damals als Regierungssitz der Republik Siena, der Podesta und des Konzils der Neun. Der Palast liegt zentral an Sienas Marktplatz, dem Piazza del Campo, auf dem auch alljährlich das berühmte Palio stattfindet. Im Palast selbst befindet sich heute des Stadtmuseum. In den zahlreichen Sälen befinden sich viele berühmte Fresken. In der Sala della Mappamondo kann man z.B. herrliche Fresken von Simone Martini entdecken und in der berühmten Sala della Pace sind die harmonischen Auswirkungen einer guten und die schrecklichen einer schlechten Regierung dargestellt, gemalt vom Künstler Ambrogio Lorenzetti. Erklimmt man die 400 Stufen des Torre del Mangia wird man, in luftiger Höhe von 88 Metern, mit einem faszinierenden Blick über Siena, bis hin zur Maremma in der Ferne, belohnt.

  • Die Piazza del Campo und das Palio:

Die berühmte muschelförmige Piazza del Campo ist einer der beeindruckendsden kommunalen Plätze Italiens. Der Platz verbindet die drei Stadtteile und ist somit praktisch das Herz von Siena. Er ist, im Gegensatz zum Markusplatz in Venedig und zur Piazza dei Miracoli in Pisa, ein Platz ohne Kirche, also ein rein politisches Zentrum. In den Jahren 1327–1349 erhielt der Platz seine markante, in neun segmente eingeteilte Pflasterung, die auch heute noch an die damalige Herrschaft der Neun erinnert. Beliebter Treffpunkt von Einheimischen wie Touristen ist der auf der höheren Seite des Campo stehende Brunnen Fonte Gaia, den Jacopo della Quercia von 1409 bis 1419 geschaffen hat. "Brunnen der Freude" heißt er, weil es den Sienesern im Jahr 1342 zum ersten Mal gelungen war, durch eine 25 km lange Zuleitung, Wasser in die Stadt fließen zu lassen. Die Piazza del Campo säumen würdevolle, gotische Palazzi der reichsten und einflussreichsten Familien. Sie formen die herrliche Kulisse des weiten, wunderschönen Platzes. Zweimal im Jahr, immer am 2. Juli und am 16. August, wird der berühmte Palio die Siena ausgetragen. Er ist eines der härtesten Pferderennen der Welt. Im Rennen treten die heute 17 Contraden, die Stadtteile Sienas, gegeneinander an. Die Piazza del Campo wird dann zur Rennbahn. Auf einem ca. 300 m langen Rundkurs auf dem äußeren Ring des Campo wird ein spezieller Belag aufgebracht und festgestampft. Nach dem Start jagen die Reiter dreimal um den Platz. Das Rennen dauert in der Regel nur ca. 100 Sekunden, und dennoch ist dar Palio die Siena ein unbeschreibliches Spektakel, das man nicht versäumen sollte.

  • Basilica di San Domenico:

Die Basilica di San Domenico ist das überragende Bauwerk auf dem Colle di San Domenico in der Via Camporegio. Im Querschiff der Kirche kann man sechs reich verzierte Kapellen bewundern. Besonders bemerkenswert sind das Sanctuario und die von Giovanni Antonio Bazzi und Francesco Vanni gestaltete Katherinenkapelle mit ihrem beindruckenden Marmorboden von Francesco di Giorgio. Bereits drei Jahre nachdem Katharina in Rom starb, wurde ihr Kopf zurück nach Siena gebracht und ruht seit 1383 als Reliquie im Tabernakel des Altars von Giovanni di Stefano. Und noch eine Besonderheit gibt es in der Basilica di San Domenico: Alljährlich am 2. Juli und 16. August wird hier das Pferd geweiht, das im Palio di Siena unter dem Banner der "Contrada del Drago" für den Stadtteil ins Rennen geht.

  • Santa Maria della Scala:

Santa Maria della Scala wurde im 9. Jh. als eines der ältesten Krankenhäuser Europas gegründet. Erst als in den 1980er Jahren, als das neue Seneser Krankenhaus Policlinico Santa Maria le Scotte entstand, zog das Krankenhaus nach und nach in das neue Gebäude um, und der riesige Komplex wurde in eines der bedeutendsden Museen Sienas umgewandelt. Santa Maria della Scala liegt mitten im Herzen von Siena gegenüber dem Dom und beherrbergt bemerkenswert intakte Beispiele für tausend Jahre Geschichte. Von der Zeit der Etrusker und Römer, bis zum Mittelalter und der Renaissance. Die Geschichte von Siena und der Toskana wird hier auf bedeutungsvolle Weise lebendig. In monumentalen Sälen, schmalen Fluren, Fresken in leuchtenden Farben, dunklen Krypten, labyrinthartigen Tunneln, welche aus vulkanischem Gestein ausgehöhlt wurden und riesigen Räumen mit gewölbten Backsteindecken erzeugt der Museumskomplex lebendige Bilder von müden Pilgern, Reisende und kranken Menschen, Edelleuten, Waisen, byzantinischen Kaisern und betenden Mönchen. Einige der größten Künstler haben hier gewirkt und wertvolle Beispiele ihres Könnens hinterlassen. Derzeit sind 12.000 Quadratmeter des Museums zugänglich. Besonders sehenswert sind hierbei die Kirche der Santissima Annunziata, die alte Sakristei, der Palazzo Squarcialupi, die Kapelle Notre-Dame und die Kapelle Madonna del Manto. Von hier aus hat man auch Zugang zum großen Pilgersaal (Pellegrinaio) mit dem berühmten Freskenzyklus aus dem 15. Jh. Durch eine helle Halle mit dem Namen Passeggio gelangt man in weitere Räume, die früher als Krankensäle genutzt wurden und nun dem Museum zu Ausstellungszwecken dienen.

  • Pinacoteca Nazionale:

In Sienas Pinakothek wird auf drei Stockwerken in insgesamt 36 Sälen die Malerei Sienas von den Anfängen im 13. Jh. bis in die Barockzeit ausgestellt. Das Museum ist im Palazzo Buonsignori untergebracht, einem spätgotischen Palast aus dem 15. Jh. Die Kunstsammlung setzt sich hauptsächlich aus der Accademia di belle arti di Siena (Akademie der schönen Künste) und einigen Werken des Pilgerhospiz Santa Maria della Scala zusammen. Im Erdgeschoß befindet sich ein Sarkophag der Etrusker sowie eine Tür des zerstörten Konvent der Olivetaner. Im ersten Stock sind die Werke des 16. Jh. ausgestellt, u.a. die Sacra famiglia von Girolamo Siciolante da Sermoneta und Il paradiso von Bartolomeo Neroni. Das zweite Stockwerk beherbergt ältere Werke aus dem 14. und 15. Jh., und das dritte Stockwerk dient seit 1977 als Ausstellungsraum für die Spannocchi-Sammlung (Collezione Spannocchi), die sich mehr den norditalienischen und internationalen Künstlern widmet. Hier kann man z.B. auch Gemälde von Albrecht Dürer und Lorenzo Lotto finden.

  • Palazzo Salimbeni:

Der Palazzo Salimbeni, ein dreistöckiger Palast aus dem 14. Jh., befindet sich an der gleichnamigen Piazza Salimbeni im historischen Stadtkern Sienas. Hier wurde 1472 die erste Bank der Welt gegründet, die bis heute bestehende Bank Monte dei Paschi di Siena. Im Jahr 1866 wurde der Palazzo Salimbeni dann komplett von der Bank Monte dei Paschi erworben, und im späten 19. Jh. vom Architekten Giuseppe Partini restauriert und erweitert. Besonders schön ist die Fassade im 2.Obergeschoss mit ihren sechs Dreierfenstern unter spitzem Sieneser Bogen, sowie die kleinen Blendarkaden unter dem Zinnenabschluss. Im historischen Archiv werden wichtige Dokumente der Seneser Geschichte aufbewahrt, wie z.B. die Schuldnerlisten ab 1545, die Gründungsurkunde der Bank vom Februar 1472 und die Bilanzen der Bank ab 1570. Außerdem werden die finanziellen Unterstützungen der Bank für die italienischen Unabhängigkeitskriege im Archiv dokumentiert. Die Stiftung Fondazione Monte dei Paschi befindet sich ebenfalls in dem Gebäude. Die Kunstsammlung der Monte dei Paschi di Siena gehört zu den wichtigsten Sammlungen der Stadt und besitzt Werke aus dem 14. bis zum 19. Jh.

  • Orto De'Pecci:
Diesen mittelalterlichen Garten erreicht man über Stufen, die von der Piazza del Mercato hinunter führen. Nach einem kurzen Fußweg durch die Via Del Sole wird man bereits vom betörenden Geruch der vielen verschiedenen Pflanzenarten begrüßt. Der Park besticht nicht nur durch den wohl besten Blick auf den Torre del Mangia und die Piazza del Mercato, er ist auch Gemüsegarten, Fußballplatz und Kleinbauernhof - der ideale Ort für eine Ruhepause für Groß und Klein.

  • Orto Botanico:
Der Botanische Garten von Siena wurde 1784 von Biagio Bartalini gegründet. Der Eingang zum ca. 2, 5 Hektar Park befindet sich auf der Piazza Sant Agostino. Der Botanische Garten ist nicht nur ein schöner Park im Zentrum der Stadt, mit Gewächshäusern und Teichen, durchzogen von kleinen Gassen und Treppen. Der Museumspark ist in drei Bereiche aufgeteilt in denen exotischen und einheimischen Arten ausgestellt werden. Ziel ist es der breiten Öffentlichkeit die exotischen Pflanzenarten und die einheimische Flora der Toskana näher zu bringen und den Schutz der Natur zu fördern.
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